Wie Tagesmütter den Alltag mit den Kindern erleben

Wie geht es in einer Tagesfamilie zu? Zwei Tagesmütter berichten aus ihrem spannenden Alltag mit den Kindern: Fabienne Rogenmoser aus dem kleinen Dorf Alosen in Oberägeri im Kanton Zug und Inga Küpfer aus Zürich.

Ganzer Artikel auf www.familienleben.ch nachlesen.

 


Gemeinden können ab 2019 Betreuungsgutscheine einführen

Medienmitteilung vom 23. Juni 2016; Regierungsrat

Für die Betreuung von Kindern in Tagesstätten oder bei Tagesfamilien sollen alle Gemeinden Gutscheine ausstellen können. Der Kanton wird die Betreuungsgutscheine mitfinanzieren. Diesen Grundsatzentscheid hat der Regierungsrat des Kantons Bern auf Grund der Auswertung eines Pilotprojekts in der Stadt Bern gefällt. Die Abgabe von Gutscheinen für die familienexterne Kinderbetreuung soll ab dem Jahr 2019 möglich sein.

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Factsheet zum Kernthema Kindesschutz

Als Orientierungshilfe für die Definition und Vorgehensweise rund um das Kernthema Kindesschutz hat das Kantonale Jugendamt ein Factsheet erarbeitet. Es erläutert die Handlungsebenen des umfassenden Kindesschutzes und zeigt auf, dass Kindesschutz nicht allein auf akute Gefahrenabwehr beschränkt ist, sondern alle Unterstützungs- und Beratungsleistungen umfasst, die dem Schutz der Kinder in der Familie und der Gesellschaft dienen und ein gesundes und sicheres Aufwachsen ermöglichen. Weiter klärt das Factsheet, wohin sich Fachpersonen für eine Fachberatung im Bereich Kindesschutz wenden können und was es bezüglich des Informationsaustauschs zwischen Fachpersonen zu beachten gilt.

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KJA_Factsheet-zum-Kernthema-Kindesschutz
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Appell für eine Politik der frühen Kindheit: Die Forderungen – Nr. 4/4

02.06.2016 - Innovation, Appell Netzwerk Kinderbetreuung

Mit dem Appell für frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung in der Schweiz formulieren das Netzwerk Kinderbetreuung und die Schweizerische UNESCO-Kommission vier Forderungen an Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Die vierte Forderung bezieht sich auf eine umfassende Politik der frühen Kindheit.

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Neues Webportal des Kantons Bern

Das neue Webportal Familie richtet sich an Väter und Mütter im ganzen Kanton Bern. Es ist Bestandteil des kantonalen Konzepts frühe Förderung und bezweckt in diesem Zusammenhang die Angebote für Familien bekannt zu machen. Es bietet einen Einstieg zu vielfältigen Informationen über eine breite Palette an Themen, die Familien beschäftigen können. Dabei wird auf zahlreiche Informationsquellen, Beratungsstellen sowie Anlaufstellen für Hilfe und Unterstützung verwiesen. Einem grossen Bedürfnis entsprechen insbesondere die Suchfunktionen für Kitas und Tagesfamilienorganisationen, Elternbildungsangebote sowie Angebote der frühen Förderung. 

www.be.ch/familie


Angebotsausbau durch den Grossen Rat beschlossen.

Am 10. Dezember 2015 hat die GEF darüber informiert, dass der Grosse Rat  in seiner Novembersession das Budget für den Bereich der familienergänzenden Kinderbetreuung gutgeheissen hat. Demnach stehen im Jahr 2016 insgesamt CHF 2 Mio. für einen Angebotsausbau zur Verfügung.

 


 Der Bundesrat hat am 18. September 2015 das Vernehmlassungsverfahren über die Änderung des Bundesgesetzes über Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung eröffnet. Er schlägt gezielte Finanzhilfen zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit vor. Die beiden Hauptziele sind geringere Kosten für die Drittbetreuung von Kindern und ein besser auf die Bedürfnisse der Eltern abgestimmtes Angebot, vor allem für schulpflichtige Kinder.

Die Geltungsdauer der neuen gesetztlichen Bestimmungen ist auf 5 Jahre begrenzt. Zur Finanzierung dieser neuen Finanzhilfen will der Bundesrat 100 Millionen zur Verfügen stellen. Die Vernehmlassung dauert bis zum 22. Januar 2016.

Weiter Informationen:

http://www.news.admin.ch/NSBSubscriber/message/attachments/41016.pdf


Der Bund will die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter fördern und stellt eine Verpflichtungskredit von 100 Millionen für die Umsetzung zur Verfügung.

Der Bund will Anreize schaffen, dass Kantone, Gemeinden und allenfalls Arbeitgeber mehr in die familienergänzende Kinderbetreuung investieren, um so die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter zu fördern. Der Bund möchte Projekte unterstützen, die im schulergänzenden Bereich das Angebot besser auf die Bedürfnisse erwerbstätiger Eltern abstimmen. Der Bundesrat hat dem Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) den Auftrag erteilt, einen Vernehmlassungsentwurf für eine befristete Gesetzesgrundlage zu erarbeiten. Diese Beschlüsse hat der Bundesrat nach einer Analyse des familienpolitischen Handlungsbedarfs gefasst.

Weitere Informationen:

https://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=57317

 


 ERHEBUNG ZU FAMILIEN UND GENERATIONEN 2013 - ERSTE ERGEBNISSE

Wie viele Kinder wünschen sich junge Frauen und Männer? Wie hoch ist der Anteil der Haushalte, die für ihre Kinder ein familienergänzendes Betreuungsangebot nutzen? Wie unterstützen sich erwachsene Kinder und ihre Eltern gegenseitig? Die vorliegende Publikation präsentiert die ersten Ergebnisse aus der Erhebung zu Familien und Generationen 2013. Dabei wurden aus dem Themenbereich Familien und Generationen bewusst einzelne Aspekte ausgewählt, zu denen es bisher keine bzw. nur sehr wenige Daten gab. Die Ergebnisse liefern wichtige Hinweise zur Arbeitsteilung in Haushalten und Familien, zu den Beziehungen zwischen den Generationen sowie zu Wünschen und Einstellungen der Bevölkerung zu familialen­ Lebensformen und zur Organisation des Zusammenlebens.

 Weitere Informationen auf www.bfs.admin.ch
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1487_1300_NEW Statistik Kinderbetreuung.
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Anpassung der Normkosten ab 1. Januar 2015

Die Gesundheits- und Fürsorgedirektion hat am 30. April 2015 darüber informiert, dass die Normkosten und Eckwerte des Tarifsystems im Bereich familienergänzende Kinderbetreuung angepasst werden.

Die Normkosten für die Betreuung bei Tageseltern betragen ab dem 1. Januar 2015 CHF 9.07.

Angepasst werden ebenfalls die Elterntarife, dies ab dem 1. August 2015. Neu beträgt der Maximaltarif CHF 9.07 und der Minimaltarif CHF 0.74. Die angepassten Tools zur Tarifberechnung, sowie weitere Unterlagen werden von der GEF baldmöglichst aktualisiert.

www.gef.be.ch


Der Kanton kann weniger Kita- und Tagesfamilienplätze subventionieren, als die Gemeinden wünschen.

Die Nachfrage ist riesig, das Geld knapp: 21 Gemeinden haben Subventionen für zusätzliche Plätze in Kitas oder für Betreuungsstunden in Tagesfamilien gefordert. Die Gesuche umfassten rund 7 Millionen Franken. Der Kanton hat aber nur ein Budget von 2 Millionen Franken. Die Gesundheits- und Fürsorgedirektion hat enschieden, alle Gemeinden zu unterstützen, aber in vielen Fällen in kleinerem Masse. Dies gilt vor allem für die Stadt Bern und andere Gemeinden, in den bereits ein grosses Angebot besteht.

Artikel Berner Zeitung BZ vom 21. März 2015


Fokuspublikation Gesundheit – Aspekte und Bausteine qualitativ guter Prävention und Gesundheitsförderung in der Frühen Kindheit

Das Netzwerk Kinderbetreuung Schweiz und die Schweizerische UNESCO-Kommission veröffentlichen die vierte vertiefende Fachpublikation zum Orientierungsrahmen für frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Netzwerks Kinderbetreuung.


Anstossfinanzierung für familienergänzende Kinderbetreuung wird verlängert.

National- wie auch Ständerat haben beschlossen, das erfolgreiche Impulsprogramm des Bundes um vier Jahre zu verlängern und erneut einen Kredit von 120 Millionen Franken zur Verfügung zu stellen.

 

Dies ist ein deutliches Signal für den weiteren Ausbau des familien- und schulergänzenden Betreuungsangebot der Schweiz sowie die damit verbundene Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

http://www.netzwerk-kinderbetreuung.ch/index.cfm/050A905E-BB00-0E05-153C2B170234710C/